lipödem - wir klären sie auf!

KOSTENLOSE ERPROBUNGSSTUDIE ZUR LIPOSUKTION BEIM LIPÖDEM (STADIUM I - III)

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Lipödem – die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

  • Lipödem ist eine meist angeborene, symmetrische Fettverteilungsstörung an den Extremitäten (insbesondere an Beinen und Armen)
  • Kernsymptom eines Lipödems ist ein schmerzliches Spannungs- oder Druckgefühl und eine verstärkte Berührungsempfindlichkeit der Haut
  • Von der Erkrankung sind vornehmlich Frauen betroffen (oft nach hormonellen Umstellungen in der Pubertät oder in einer Schwangerschaft)
  • Lipödem wird häufig mit Adipositas verwechselt – eine Diagnose von Experten ist unumgänglich
  • Lipödem kann nicht mit Sport oder Ernährung bekämpft werden
  • Symptome eines Lipödems können je nach Stadium entweder durch konservative oder operative Therapie gelindert werden

1. Was ist ein Lipödem?

Das Lipödem ist eine krankhafte Fettverteilungsstörung, die bei Frauen symmetrisch an beiden Beinen und meist zusätzlich auch an den Armen auftritt.

 

Die Betroffenen neigen dazu, vermehrt Wasser im Gewebe einzulagern, welches zur Bildung von Ödemen führt.

 

Ein Lipödem liegt erst dann vor, wenn zusätzlich zur Fettgewebsvermehrung spürbare schmerzhafte Beschwerden bestehen - wie ein unangenehmes Spannungs- oder Druckgefühl und eine verstärkte Berührungsempfindlichkeit der Haut. Es kommt zu einem Missverhältnis zwischen den Körper-Proportionen: der Oberkörper bleibt bei einer sehr voluminösen unteren Körperhälfte, oft schlank.

 

Hände, Füße und der Oberkörper bleiben von dem Lipödem unbeeinträchtigt.


2. Was sind die Ursachen eines Lipödems?

Was genau ein Lipödem auslöst, ist bisher noch ungeklärt. Weil fast ausschließlich Frauen vom Lipödem betroffen sind, wird davon ausgegangen, dass es eine hormonell beeinflusste Krankheit ist. Bei vielen Frauen tritt die Erkrankung mit Beginn der Pubertät, in der Schwangerschaft oder sogar in den Wechseljahren auf.

 

Auslöser ist meist eine Hormonumstellung im Körper. Eine genetische Vorbelastung kann dafür ein Grund sein. Bei mehr als der Hälfte der Frauen kommt das Lipödem in der Familie vor.

 

Ernährung und Körpergewicht können die Erkrankung verschlimmern, haben aber keinen großen Einfluss auf die Entstehung der Erkrankung.

3. Symptome und Beschwerden bei einem Lipödem

Die Lipödem-Symptome betreffen ausschließlich die Arme und Beine der Patientinnen. In der Regel sind Füße und Hände von der Fettverteilungsstörung nicht betroffen.  Bei ca. 80 bis 90 Prozent der Patientinnen sind Arme und Beine gleichermaßen betroffen.

 

Es führt zur Entstehung von schmerzhaften Hautlappen. Hinzu kommen Druckschmerzhaftigkeit und Neigung zu Blutergüssen bei leichtem Druck. Die Fettreduzierung durch angepasste Ernährung oder Sport ist nicht möglich.

 

4. Welche Stadien gibt es beim Lipödem?

Das Lipödem wird nach klinischen Befunden in verschiedene Stadien eingeteilt:

 

Stadium 1

glatte Hautoberfläche, leicht verdicktes und weiches Unterhautgewebe ohne Knoten

 

Stadium 2

unebene Hautoberfläche, verdickte und wellenartige Unterhaut mit kleinen Knoten

 

Stadium 3

unebene Hautoberfläche, verdickte und verhärtete Unterhaut, große Fettwülste unter der Haut, Hautumfang vermehrt, das Gewebe hängt über (z. B. am Knie, Knöchel und an Ellenbogen und Handgelenken)

 


5. Diagnose, Behandlung und Therapie

Lipödeme werden oft falsch diagnostiziert und aufgrund von mangelnden medizinischen Fachkenntnissen mit Adipositas verwechselt.

 

Lipödem-Patientinnen müssen jedoch nicht immer übergewichtig sein. Auch normalgewichtige Frauen können unter einem Lipödem leiden.

 

Es ist daher wichtig, eine fachkundige Untersuchung durchzuführen und mit einem Facharzt die optimalen Therapiemöglichkeiten zu besprechen. Nach der Diagnose von einem Experten, können die Beschwerden und Symptome je nach Stadium durch eine lebenslange konservative Therapie oder einer Operation gelindert werden.

6. Vorbeugung

Da die Ursachen für das Krankheitsbild nicht abschließend geklärt sind, gibt es keine effektiven vorbeugenden Maßnahmen zum Schutz gegen diese Krankheit.

 

Weder Sport noch eine ausgewogene Ernährung können die Symptome lindern. Auch die Lymphdrainagen haben nur eine begrenzte Wirkung. Langfristige Hilfe ermöglicht bislang nur eine Operation.

 

An dieser Stelle sollte ein Facharzt für die Konsultation aufgesucht werden, der die richtige Diagnose stellt, um die Behandlungsschritte individuell planen und durchführen kann.


Eine möglichst frühe Therapie/Operation kann gefährliche Folgeerkrankungen verhindern und sollte ausschließlich von einem lymphologisch fortgebildeten und erfahrenen Facharzt durchgeführt werden.

 

Die Kosten für einen operativen Eingriff für Lipödem im Stadium 3 werden nach dem G-BA Beschluss ab Januar 2020 von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

 

Dennoch ist es wichtig, die Erkrankung möglichst früh (ab Stadium 1) richtig diagnostizieren und behandeln zu lassen, um mögliche Folgeerkrankungen zu verhindern. Trotz erfolgreich verlaufender Operation muss sich die Patientin auf eine lebenslange Therapie ihrer Krankheit einstellen.

 

Sie haben den Verdacht, Sie könnten an einem Lipödem erkrankt sein?

 

Dann vereinbaren Sie noch heute einen Termin für ein Erstgespräch und eine zuverlässige Diagnose in unserem MVZ Praxis Dr. Cornely in Düsseldorf.

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